HD-Handy Sony Ericsson Vivaz geht an den Start – wir testen!

10.03.2010

Sony Ericsson VivazUm die Wartezeit auf das kommende Xperia X10 zu verkürzen, released der krisengebeutelte Hersteller Sony Ericsson ein neues Technik-Flaggschiff namens Vivaz. Wir haben dieses Gerät nun testen können. Das große angepriesene Highlight ist die Aufnahmefähigkeit und Abspielbarkeit von HD-Videos – ob sich dies auch in der Realtität bestätigt zeigt sich im Test.

Die eingebaute Kamera protzt mit 8,1-Megapixel. In der Handy-Kamerawelt ein guter Wert, jedoch auch kein Wunder mehr. Doch die Megapixel-Zahl ist nicht das entscheidende an der Kameratechnik. Auch die automatische Gesichts- und Lächelerkennung ist nun mitlerweile ebenfalls zum Standard in der Smartphone-Welt geworden.

Um die Datenflut aufzunehmen, bietet das Sony Ericsson Vivaz einen 75Mbyte großen internen Speicher, welcher mittels MicroSD-Karten erweiterbar ist.

Das neue Vivaz arbeitet mit Symbian Series60v5 (im Satio ebenfalls verwendet). Unserer Meinung nach, hätte dem neuen HD-Held aus dem Hause Sony Ericsson eine Android-Version besser getan. An der Bedienung mit dem resistiven Display mit einem Durchmesser von 3,2 Zoll gibt es dennoch nichts auszusetzen

Die Menüführung ist Sony Ericsson typisch – intuitiv und aufgeräumt. So öffnet sich die Videobenutzeroberfläche mit nur einen Knopfdruck, um direkt und ohne Umwege Videos in HD Qualität aufnehmen zu können.

Um sich die Finger wund zu schreiben werden im Vivaz genügend Möglichkeiten geboten. Zum einen öffnet sich eine virtuelle Volltastatur im Querformat des Handys. An Bord ist bei Bedarf auch ein Mini-Ziffernblock, eine Mini-Volltastatur und eine Handschrifterkennung. Leider wurde nicht an die Fingerdicke eines Menschens gedacht. Die Tasten sind ein bisschen zu klein geraten – so kann das Schreiben von SMS und Co. schnell zur Herausforderung werden.

An Ausgängen wird viel geboten. Ein TV-Ausgang, eine 3,5mm Klinkenbuchse und ein PictBridge-Port zum direkten Drucken über das Handy sind bedacht worden. Mit der vorinstallierten Foto-Blogging-Software kann man somit ohne Umwege seine geschossenen Fotos realtität werden lassen.

Vorinstalliert sind natürlich ebenfalls Web 2.0 Anwendungen wie Twitter, Facebook oder auch Youtube. Uploads finden geschickt im Hintergrund statt, so dass Multimediaanwendungen wie Musicplayer davon nicht beeinträchtigt werden.

Der Touchscreen lässt ebenfalls keine Wünsche offen. Der Bildschirm im 16:9-Format löst 640 x 360 Pixel in 16,8 Millionen Farben auf.

Fazit

Das Sony Ericsson Vivaz richtet sich an Video-Fans. Diese werden mit dem Gerät auch bestens bedient. Die HD-Videos sind beeindruckend.

Aber auch die Dienste eines normales Handy verrichtet das Smartphone sehr gut. Mit einer Gesprächszeit von 13 Stunden sollte jeder hinreichend auskommen. Im Stand-By Betrieb soll der Akku ganze 18 Tage durchhalten. Dies konnten wir im Test leider nicht prüfen.

Obwohl viel Technik geboten wird, wird seitens Sony Ericsson nicht viel verlangt. Für unter 350 Euro steht Das Sony Ericsson Vivaz bei Amazon zum Kauf bereit.

Geschrieben in Smartphone | Autor: Patrick | 1 Kommentar

1 Kommentar to “HD-Handy Sony Ericsson Vivaz geht an den Start – wir testen!”

  1. Andre Says:

    Da kann die Kamera noch so gut und (wer auch immer sowas braucht) HD-Videos möglich sein, doch schließt sich das Gerät schon selbst aus, denn es läuft mit einem Betriebssystem, das eigentlich ins Museum gehört und das ich wirklich niemandem empfehlen kann. Jeder vernünftige Mensch greift da zu einem HTC oder Motorola Android.

Web Analytics