LG KP500 Cookie – der Touchscreen-Keks im Test
Der Preis ist heiß mit dem LG KP500 Cookie: Echtes Smartphone-Gefühl, aber kleinerer Preis – das sind überzeugende Argumente. Das LG KP 500 ist aktuell schon für knapp 115 Euro erhältlich. Deshalb nehme ich das LG KP 500 Cookie als noch etwas günstigere Alternative zum Samsung S5230 unter die Lupe. Denn nicht nur der Preis, auch die Ausstattung des LG KP500 können mit der Verkaufsrenner von Samsung mithalten!
Das Einsteiger-Touchscreen Handy LG KP500, auch unter dem Namen “Cookie” (zu deutsch: Keks) bekannt, sieht wirklich seeeehr lecker aus. Mit den Maßen 106,5 x 55,4 x 11,9 mm liegt es von der Größe her im Mittelfeld. Es liegt gut in der Hand und ist schön flach. Mit einem Gewicht von 90 Gramm ist es recht leicht.
Lecker sind auch die erhältlichen Farben: In klassischem schwarz oder edlem silber kommt das KP 500 eher mit altbewährten Farben daher. In braun, pink oder weiß mit hellblauem Rahmen wirkt es doch schon viel stylisher. Der sauber verarbeitete Kunststoff hinterlässt ein gutes Gefühl und wirkt keinesfalls billig.
Die technischen Details enthüllen einen großzügigen 3,0 Zoll TFT Touchscreen mit 240 x 400 Pixeln Auflösung, der einen wirklich guten Eindruck macht. Die sogenannte “Active Flash UI” Benutzeroberläche lässt sich nicht nur intiutiv, sondern auch kinderleicht bedienen. So ziemlich alles lässt sich beim LG KP 500 personalisieren, so auch ein 2. Startbildschirm mit bis zu acht Kontakten oder ein extra Menü mit den eigenen Favoriten. Für Handling und Bedienkomfort hätte LG für das Cookie einen Preis verdient!
Schnelle und exakte Reaktionen sind das A und O bei einem Touchscreen, sonst macht es keinen Spaß. Das LG KP500 macht definitiv Spaß! Fast alle Funktionen lassen sich per Fingerzeig aktivieren, keine Verzögerungen oder gar Hänger zu spüren. Einzig für den Scrollbalken im Menü und beim Bedienen der virtuellen QWERTZ-Tastatur ist die Verwendung des integrierten Stylus Stifts angeraten – außer man hat entsprechend lange Fingernägel, dann kann man den kleinen Helfer stecken lassen ;)
Uns macht vor allem das Spielen mit dem LG KP 500 Spaß: Der Bewegungssensor erlaubt sogenanntes “Motion Gaming”, man steuert das Spiel nicht über Tasten sondern durch Bewegung und Lageveränderung des Telefons. Vor allem Dart hat es mir angetan, unglaublich wie viel Spaß man auch in der Gruppe mit so einem kleinen Handy haben kann.
Auch die inneren Werte können sich für das Preissegment durchaus sehen lassen.
Die 3 Megapixel Kamera schießt Bilder mit bis zu 2fach digitalem Zoom. Die Qualität ist – naja. Irgendwo musste ja gespart werden. Bei gutem Licht ist sie aber für Schnappschüsse zu gebrauchen. Der Mediaplayer gibt alle gängigen Formate wieder ohne dass man die Dateien voher konvertieren muss. Der MP3 Player liefert einen sauberen Klang, unterstützt WMA und AAC und verfügt über voreingestellte Klangvarianten. Das KP500 eigent sich also absolut als Player-Ersatz.
Leider lassen sich an den Anschluss keine Standardkopfhörer anschließen – das mitgelieferte Headset ist nicht gerade hochwertig, es empfiehlt sich also gleich einen passenden Adapter für KP500 für die eigenen Kopfhörer mitzubestellen. Ansonten hat das Cookie alles was es braucht inklusive JAVA-Spiele, Vibrationsalarm, Kalender, Notizen, einem großen Telefonbuch und E-Mail Funktion. Man kann sogar Telefonieren, SMS schreiben und MMS versenden ;)
In Sachen Konnektivität bietet das LG KP 500 Bluetooth 2.0, einen USB-Anschluss für die Synchronisation mit dem PC und Outlook sowie die Datenübertragungsstandards GPRS und EDGE. Die Benutzung des Internet hinterlässt – genau wie das Samsung S5230 – einen leicht bitteren Nachgeschmack: Ohne HSDPA geht Surfen doch sehr beschwerlich und erinnert mich teilweise an die alten Zeiten, als man sich noch per 56K-Modem ins Internet eingewählt hat. Nichts ist unmöglich, aber schnell ist anders.
Das trübt aber nicht den rundum positiven Gesamteindruck des Cookie. Das Touchscreen-Handy ist super verarbeitet, hat alles was es braucht, lässt sich leicht und intuitiv bedienen und individualiseren – und kommt in vielen tollen Farben daher. Und das für diesen unschlagbaren Preis: Ohne Vertrag und ohne Branding kann man das LG KP500 bei amazon bereits für 115 Euro bekommen!


03.11.2009 at 13:22
Mich würde es mal interessieren, ob man diesen Handy auch mit künstlichen Fingernägeln bedienen kann? Von LG ist man ja oft gewohnt, dass das Touchpad nur mit dem Berühren der Fingerkuppe und nicht mit dem Berühren per Fingernagel reagiert.
Wie sieht dies beim LG KP500 aus??
03.11.2009 at 17:07
Liebe Conny,
vielen Dank für Deinen Kommentar – die Frage nach den künstlichen Fingernägeln ist durchaus berechtigt! Leider können wir Dir dazu keine Auskunft geben, ganz einfach weil bei uns in der Redaktion niemand künstliche Fingernägel hat. Da man das KP500 aber mit dem zugehörigen Stylus-Stift bedienen kann und dieser aus Kunststoff ist, gehen wir stark davon aus, dass künstliche Fingernägel kein Problem darstellen sollten.
Herzliche Grüße, die Redaktion von produkt-tests.de
03.11.2009 at 23:23
Vielen Dank :)
sonst eine sehr ansprechende Produktbeschreibung…
09.02.2010 at 17:21
Hallöööle..
Das LG KP 500 Cookie kann problemlos mit Künstlichen Fingernägel bedient werden. Die Touchscrren Tastatur reagiert sehr gut darauf ;) . Ich habe mir das Handy vor einigen tagen gekauft…es aber wieder zurückgeschickt, weil es nicht ganz das war, was ich mir vorgestellt habe.
Die Bedienung und die Navigation ist Super. Auch reagiert das Handy gut. Da habe ich nichts zu Meckern ;) .
Was mich persönlich gestört hat, ist das der SMS- Fenster sehr, sehr klein ist. Wenn man die SMS mit den Finger eintippt, gerät man sehr leicht auf mehrere Tasten.
Okay, ein Stift ist mit dabei….aber für schnelle SMS ( wie damals mit dem Tastenhandys, was sogar mit einer hand ging ) ist das LG KP 500 cookie total ungeeignet, da man es stets mit 2 händen hallten muß. Auch finde ich das es sehr schlecht in der Hand liegt.
Kleiner Test: Mit dem LG durch die Fußgängerzone mit Stift eine SMS schreiben bwz. Tippen. ;) wer das problemlos schafft, für den ist das Handy geeingnet …